17.6.13

Spötterdämmerung



Meerhaiku abends


Lubmin

8.6.13

lichtwellen

und endlich sommer!

lichtwellen laufen
leise ans boddenufer -
myriaden mücken

7.6.13

Meerhaiku juni



30.5.13

Blüten fallen wie


Schnee

10.5.13

Nordischer Klang: Scania Octet und Gush

Der Nordische Klang hat einen weiteren Höhepunkt zu verzeichnen: phantastischen Freejazz. Wie soll man nach dem Gush-Konzert noch schlafen? Ein absolut mitreißendes Konzert, wenn die Herren auf ihrer 25th anniversary tour so spielen, dann fragt man sich, was sie in ihrer Jugend erst gemacht haben. Was Mats Gustavson mit seinem Saxophon anstellt, ist nicht zu glauben, das Paradies für Free-Jazz-Fans. Wie Frithjof Strauß zur Einleitung sagte, Gustavson beherrscht zugleich das zärtlichste und das brutalste Saxophonspiel (so ähnlcih jedenfalls). Brutal würden wir jetzt nicht sagen: aber sehr, sehr intensiv, leidenschaftlich, jede Sekunde eine Überraschung, und das gilt auch für Sten Sandell (p) und Raymond Strid (dr). Äußerst phantasievolles Spiel, mäandernd zwischen zerbrechlichen Momenten und explosiven Passagen, tranceartigen Melodieführungen und vereinzelt auflitzenden Tönen: fragmentierte Wirklichkeit. Alle Gewissheiten werden weggefegt, das Spiel von Gush rüttelt die ZuhörerInnen auf, jedes Zeitgefühl geht verloren, eine Stunde geht vorbei wie eine Sekunde. Wenn man sich einlässt auf diese Musik, dann will man nicht mehr, dass sie aufhört. Es sind ja erst ein paar Sekunde vergangen, seit sie angefangen haben ...

Besonders interessant heute abend war der Kontrast: im zweiten Teil (schon wieder beginnen wir damit) das freie, wilde Spiel, im ersten der sanfte, kühle Jazz der 50-er und  60-er Jahre, Jazz von Lars Gullin, den das Scania Octet als „Tribute to Lars Gullin“ spielte; alte Meister (Einzelheiten siehe Programm) bei der Arbeit, im Verhältnis zu Gush war das Konzert ein schönes Wiegenlied, das die ZuschauerInnen ins Land der Träume – welche auch immer - entführte. Jeder der acht Musiker ein Perfektionist, sicher, ruhig, in abwechslungsreichen Kombinationen spielten sie die harmonischen alten Jazz-Classics, eine schöne, aber vergangene Welt. Wirklich schöne Solopassagen, so leicht, virtuos und luftig haben wir das Saxophon selten spielen gehört, sanfte Harmonie, auch bewegende Stücke wie dasjenige des Bassisten, das an Lars Gullin erinnerte: Bass, Schlagzeug und Klavier. Sonst nichts. Ja, das Scania Octet webte die ZuhörerInnen ein, wie in warme, weiche Tücher, was ein Gefühl des Wohlbehagens zur Folge hatte, in das dann Gush mit seinen unglaublichen Tonmustern hineinsprengte.

Wir finden den Kontrast toll, auch wenn nicht alle ZuhörerInnen das aushielten, vielleicht mussten sie auch nur auf den Bus oder aus sonstigen eiligen Gründen nachhause. Die wahren Fans blieben.

9.5.13

feiertag

am feiertagmorgen in unserer hofumgebung ist immer so viel los


taube krähe elster
krähe elster taube
elster taube krähe

hgw

5.5.13

Nordischer Klang: Stavanger Barokk und Kitchen Ensemble.


Warum hören wir nicht jeden Tag Barockmusik? Vor allem, wenn sie so lebendig, so mitreißend, man möchte fast schreiben“jubelnd“ und mit einer solchen Brillanz  gespielt wird wie heute Abend im Greifswalder Theater. Und zugleich mit soviel Kitchen-Dissonanz, dass einem ganz wunderbar zumute wird. Elin Aase hat eine so zauberhaft schöne Sopranstimme, dass es kaum zu glauben ist, und ihre Technik ist einfach umwerfend –die barocken Verzierungen sind ja nicht einfach zu singen. Sie nutzt ihre Stimme wie ein barockes Instrument, man könnte bis in die Ewigkeit zuhören. Dazu virtuos gespielte Geige, Zink, Viola da Gamba, Laute und Cembalo: das ist Stavanger Barokk – auf der anderen Seite Vocals , Saxophon, Trompete, Gitarre, Akkordeon und Bass: das Kitchen Ensemble mit Rock-, Klassik- und Jazzhintergrund. Dazu Schlagzeug und der Dirigent Nils Henrik Asheim. (Die Musikernamen bitte im Programm nachschlagen ;)

Eine phantastische Kombination, bei der italienische Barockmusik und moderne Improvisationsklänge zusammenfinden. Im Programmheft wird das sehr schön erklärt. Jedes Stück voller Überraschungen, immer neue Kombinationen, einmal das Barokk-Ensemble, dann das Kitchen Ensemble, dann einzelne Instrumente/Stimmen aus der Barokk- und der Kitchen-Formation, dann wieder alle zusammen – und manchmal ein Dialog zwischen zwei Instrumenten, das waren besonders schöne Momente: Zink und  Trompete, Akkordeon und Cembalo, die sich gegenseitig suchten, fanden, ergänzten, einander anworteten – die Verwandschaft auskostend, aber doch eigene Töne findend.  Im Grunde hatte dasGanze eine Art Jazzqualität, wie einzelne Instrumente, Stimmen in den akustischen Vordergrund traten, wie Stimmen und Instrumente zusammen (dis)harmonierten, sich fanden, immer neue Verbindungen eingingen, Harmonie in der Dissonanz.
Didrik Ingvaldsen (Kitchen) an der Trompete im Übrigen nahm ganz besonders die barocke Temperatur auf, das mag daran liegen, dass die Trompete auch ein Barockinstrument ist. Oder an der besonderen Einfühlungsgabe. Meisterlich auch die Geige, dasCembalo, die Laute, die Viola da Gamba, auch die Kitchen-Musiker, aber das Stavanger Barock-Ensemble war besonders beeindruckend, manchmal schien es, als ob das Barokk-Ensemble improvisierte und nicht die Kitchen-Musiker, das mag auch am Arrangement gelegen haben.

Die Spielfreude übertrug sich auf das Publikum, vielleicht auch die Freude des Publikums auf die Spielfreude der Musiker und Sängerinnen - der lange währende Beifall nach dem Konzert sagt mehr aus tausend Worte. Ein absolutes Highlight!

4.5.13

Nordischer Klang in vollem Gang

Kaum hat der nordische klang begonnen, schon ist die 1000er-Marke bei den BesucherInnen überschritten. Das will was heißen in this "cosy little town", wie der Sänger von Tilbury heute sagte. Tja..Tilbury wurde anscheinend viel gerühmt in Island, auch im Veranstaltungsprogramm des Nordischen Klangs - und heute abend im Spiritus haben wir sie endlich gehört diese Musik, die "dramtisch, dunkel und bittersüß" sein soll. Was sollen wir sagen. Die Herren wirkten etwas müde, dunkel war die Musik schon ein bisschen, aber auch sehr nett, um nicht zu sagen ein wenig langweilig, zeitweise fühlte man sich fast, ein klein wenig, wie auf einer Beerdigung. Aber dann: im letzten Stück zeigten sie, was sie konnten, da wachten sie dermaßen auf, da fegte es einen fast weg. Ein wirklich dunkler, kräftiger, pulsierender Sound, ein verführerischer Rhythmus, toll!

Aber wir fangen am Ende an. Als erstes spielten Møll, die Motten-Band aus Trondheim ,  aber die Motten kriegte man nicht zum Glück beim Zuhören. Møll sortiert sich selbst beim Indie Pop ein. Sehr schöner Pop, ein wenig rockig auch, ein wenig jazzig, die Sängerin Emilie Storaas hat Charisma. Man kann sie nicht mit Björk vergleichen, und das ist auch gut so, denn sie hat ihre ganz eigene Stimme, die sie durchaus differenziert einsetzt. Zusammen mit dem  energiegeladenen Schlagzeuger, der rockigen Gitarre und der unglaublich rhythmischen Tuba ergibt das einen durchaus mitreißenden Sound. Musik zum Tanzen, Musik, die immer wieder überraschte mit wohl gewobenen Soundteppichen. Sehr abwechslungsreich, gut komponierte Songs, lyrische Phasen wechselten mit kräftigen, rhythmisch knackigen Passagen, und alles in allem war das ein sehr gelungener Samstagabendklang.

(Näheres wie Namen etc. entnehmt ihr bitte dem Programm)

1.5.13

fingerzeig


ins nirgemdwo

1.mai am weltende



Walpurgisnacht

Was in einer Walpurgisnacht alles geschehen kann, ist schon erstaunlich. Dissonanzen  und Liebesatome.
Eine altes Stück-Internet-Literatur, für kleine Bildschirme geschrieben. Beim Einstieg über diese Seite öffnet sich beim Link Dissonanzen ein Fenster in richtiger Größe - wenn der Browser das zulässt. Viel Spaß beim Walpurgisflug, möchte man sagen. Holt schon mal den Besen aus dem Keller!

25.4.13

26.tEXTRAbatt am 07. Mai 2013 in stralsund

am 07. mai beginnt die neue saison der stralsunder lesebühne tEXTRAbatt. als gäste werden dirk hansen aus greifswald, peter michael pietsch aus lüdershagen und andreas kutter aus stralsund erwartet. gedichte und songs stehen auf dem programm, also genuß für die ohren. maistimmung ist angekündigt.am 07. mai um 19.30 uhr im mehrgenerationenhaus im speicher am katharinenberg in stralsund.

ok, ok, es ist bald nordischer klang in greifswald.aber vielleicht steht ja trotzdem der einen oder dem anderen aus greifswald der sinn nach einer kräftigen dosis lyrik. und einer kleinen dosis prosa. dann auf nach stralsund.


15.4.13

frühlingsgefühle

grasspaziergang -
die zweifarbige Krähe
frisst gänseblümchen


von der mauer aus
beobachtet die krähe die
nachbarin beim kaffee


im milden licht
des frühlingsnachmittags
glüht das heufieber

himmlische trübung -
aus lauter langeweile
fliegt fort die krähe

hgw

14.4.13

flüchtigkeit der meerhaiku

lesen kann man die meerhaiku nur am meer bzw. am bodden, am saum des wassers,  sie sind so flüchtig wie wasser und sand. 
die haiku von heue nachmittag sind längst vom wasser weggheleckt oder im sand eingesickert - so wie ein haiku einen flüchtigen augenblick versucht einzufangen, so flüchtig bleibt auch das haiku selbst und besteht  nicht viel länger als eben dieser augenblick. ein ideales haiku, nur eingeschrieben in den sand und sonst nirgends.

hier ein dem meerhaiku verwandtes haiku, das bisher.- noch flüchtiger - nur im kopf geschrieben war:

am blauen bodden
das lecken der sandzungen -
geschmack der ferne

meerhaiku april 2



Meerhaiku april



13.4.13

Mira Falk: Konzertende

Tom Waits also als vorbild (das waits-stück übrigens sehr berührend)  und in der jugend nirwana. So erklärt sich einiges, das publikum (die meisten) sehr begeistert, eine nirwana-zugabe, die manche der zuhörerinnen ins zeitweisenirwana transportieren mag. Vielleicht ist dies mit das beste an diesem quartett. Es lässt sich nicht leicht in eine schublade packen. Aber das jazzige ist immer da. Und diese schöne stimme...die meisten stücke stammen aus der feder mira falks.  bei den zuhörerInnen am ende also begeisterung - aber auch öfter der satz - unerklärlicherweise überwiegend von männlichen zuhörern - "das ist einfach nicht mein stil". ein quartett also, über das man sich trefflich streiten kann. uns jedenfalls hat die frische gefallen, auch die arrangements. das zusammenspiel, der schlagwerker, der zeigte, dass auch mit einer schlichten ausstattung der rhythmus stimmt, die stimme mira falks und dass dezente cross over - auch wenn man den vieren noch ein wenig mehr mut zur disharmonie wünschen möchte in der zukunft.

Jazz?

Die echten und wahren jazzliebhaber sind weniger begeistert, wie man aus kommentaren hört. Zu soft. Zu viel pop. Mag sein. Nach der reinen lehre. Aber auch pop-jazz kann manchmal ganz schön sein. Dann eben jazz-pop. Und auch die frische. Und dass einem die ohren nicht abfallen. Man entschuldige die orthographie. mobile eben. Wir finden: die Band ist ganz vielversprechend. Wer weiß, was noch kommt. Gleich und in der zukunft. Gute stimmarbeit jedenfalls und guter rhythmus sind zu schätzen. Meinen wir. Etwas ungeordnetern aber könnte es noch sein.

Sequence

Das ietzte stück vor der pause geradezu genial. Eine wirklich wunderschöne stimme, feine phrasierung, sehr differenziert, moduliert, traumhaftes zusammenspiel, das schlagwerk im übrigern phantastisch, basss, klavier, wie die zusammenspielen, was für einen perfekt aufeinander abgestimmten, reichen klang die hinbekommen- und das in diesem doch sehr jungen alter. Dise bemerkung sei gestatttet. Dazu der stimmig eingesetzte sequencer, eine unglaubliche leichtigkeit und frische. Pause

Jazz im koeppen

Total volles(koeppen) haus, nur noch stehplätze

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Jazz in Greifswald, Mira Falk Quartett

Wer heute Lust auf Musik hat: das Quartett derBerliner Sängerin Mira Falk (Gesang, Glockenspiel) mit Kristján Martinsson (Piano, Akkordeon), Pat Cleaver (Kontrabass) und Efraim Schulz-Wackerbarth (Schlagzeug) tritt heute abend im Koeppen auf. Der Infotext von Jazz in Greifswald klingt spannend: "spielerische Eigenkompositionen" und "erfinderische Arrangements aus Stücken von Tom Waits und Benjamin Britten" werden Mira Falk zugeschrieben. Und als verspielt bis meditativ wird die Musik des Quartetts angekündigt. Wir sind gespannt.

Das Mira Falk Quartett, heute abend, Samstag, 13. April 2013, 21:00 Uhr, leider, möchte man sagen, wieder im Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald, Eintritt: 10 & 6 Euro
(leider: die Konzerte, früher meist  in der Medienwerkstatt, waren dort sehr viel angenehmer. Natürlich lieben wir das Koeppenhaus, aber als Konzertort ist der Raum viel zu klein. Die Musik, statt im Raum zu schweben, knallt für gewöhnlich so laut in die Ohren, dass der Genuss auf der Strecke bleibt - und wir fragen, ist das angemessen für Jazz? Aber gut, vielleicht, vielleicht wird es heute abend anders. Wir hoffen aufs Meditative)

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11.4.13

regenfäden

aus regenfäden
wird ein haiku gewoben -
graues versmuster




(und das soll ein frühling sein???)

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24.3.13

reformbühne heim und welt im cafe burger

die lesebühnen in berlin ticken doch etwas anders als in stralsund. super stimmung, volles haus. grade eben die sogeannnte  "goldene stimme von kreuzberg".  auf der reformbühne wird an jeder pointe gefeilt. spaß steht im vordergrund und das publikum amüsiert sich,

23.3.13

rügenrot auf weiß

fahrt in den frühling - von rügen in  richtung süden
das hört ja nicht auf mit dem schnee!

4.3.13

Keine postkarte


Echtes blau

3.3.13

Beppe Grillo und der Journalismus

Um mal über den pommerschen Tellerrand zu schauen - da schreiben wir doch gleich korrekte Klein- und Großschreibung - ein interessanter Hintergrundartikel zur italienischen Wahl bzw. Beppe Grillo ist im Tagesspiegel zu lesen. Da ist u.a. auch von Journalismus die Rede, der ein bisschen vorschnell urteilt und - wie es sich so liest quer durch die Presselandschaft - auch eher subjektiv als objektiv ist in den Berichten über Italien. Seit jeher.
Es ist nicht einfach, objektive und gut recherchierte Informationen zu Grillos Fünf Sterne-Partei zu bekommen. Wer des Italienischen mächtig ist, liest am Besten Grillos Blog. Einen guten Einblick vermittelt auch ein BBC-Interview. Darin betont Grillo die seiner Ansicht nach revolutionäre  Rolle des Internets. Spannend ist es allemal: Eine Partei schafft es ohne Fernsehen, ohne Presse, ohne Geld.  Dafür mit dem Internet. Der Sieg der Fünf Sterne Partei ist damit wohl Teil der Geschichte des Social Webs. Und Grillos Partei ist wohl vor allem eins: Protest. Das Zeichen, dass es genug ist. Die "normalen" Politiker sollten genau hinschauen. Und wir auch. Also weiter recherchieren.

boddennachmittag


völkerwanderung
inmitten von schilflichtern -
zum boddenblick


nicht dass wir für die gaststätte boddenblick werben möchten, nein, wirklich  dort gibt es den vermutlich schlechtesten kaffee am ganzen bodden. die lage allerdings und der warme kachelofen ... die sind einen besuch wert. über den rest breiten wir den mantel des schweigens. man geht ja schließlich auch zum spazierengehen hin und nicht aus lukuillischen gründen, dorthin, ans ludwigsburger ufer. windig, kalt, aber wunderschön. bei sonne.

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2.3.13

winterschlaf

dieses blog ist zum wetterkalender mutiert, eine saisonales fotoblog, eine besondere form des winterschlafs. muss auch mal sein.

eishaiku

die zweigspitzen
der alten buche im eis -
festgefroren

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Immer noch eiszeit


Hgw

1.3.13

meerhaiku märz


lichtschleusen ...

das ganze haiku ist in lumin am strand zu lesen - oder auch nicht - es wird sich bereits veflüchtigt haben ... so sind die haiku - zeichen des augenblicks

27.2.13

Schwellenland


Hgw

22.2.13

Letzte eiszeichen



Und doch


Kommt der frühling

glaubt man, wenn man den blauen himmel betrachtet ... 

14.2.13

Printemps des Poètes

“Das 21. Jahrhundert wird poetisch sein oder es wird nicht sein.” Sagt der künstlerische Leiter des Festivals Printemps des Poètes, Jean-Pierre Siméon. Lesen wir heute in der lyrikzeitung. Das Festival  finde in diesem Jahr unter dem Motto «la grâce, la légèreté et la liberté» (Anmut, Leichtigkeit, Freiheit) statt.
Très francais.
Und wo: natürlich in Paris, vom 9 bis  24 März 2013. Als obs im Rest des Landes keine Poesie gäbe. Zum Glück ist das bei uns anders ;) Sogar oder gerade  Poesie in MV

9.2.13

In heller erwartung



Schneeblütiger


Lichtblick

3.2.13

Meerhaiku februar


Lasen die fische...

Letztes eis


Lubmin

19.1.13

Januar

altartuch aus schnee -
aus dem dunklen dom strömen
orgelklänge

22.12.12

Litfaßliteratur



Neuer versuch, nun ja, man muss wohl selber schauen ...

21.12.12

Litfaßsäulenliteratur 3



A propos Stadt Greifswald .... Ende der Welt-Gedicht (Odile Endres), leider hier unlesbar (der Text ein bisschen klein, das Licht schon schlecht) ... Vielleicht finden wir noch ein besseres Bild ...

Litfaßsäulenliteratur 2




Koeppenhaus, zum Zehnjährigen, ein schönes Koeppenzitat, man kennt sein Verhältnis zur Stadt und man versteht es ...

Litfaßsäulenliteratur 1




Ein Blick auf die Litfaßsäulen in Greifswald lohnt sich, hier die Litffaßsäule am Anfang der Anklamerstraße. Das Koeppenhaus bringt literarisches Licht in den dunkelsten aller Tage ...

13.12.12

Jazz in Greifswald: Weidekamp/Schröder/Shirley

Nun, warm war doch nicht das richtige Wort. Eher heiß. Eben im Koeppenhaus. Wir meinen Weidekamp (Klarinette, Altsaxophon, Bassklarinette), Shirley (Bass),  Schröder (Schlagzeug). Wenn man sagen könnte, dass diese Musik die Ohren versengt, dann käme das der (subjektiven) Wahrheit eher nahe. Jazz der etwas brachialeren Art. Und wenn eine Ton-Folge gefühlte 100 Mal wiederholt wird, macht es die Musik nicht unbedingt interessanter. Es könnte natürlich auch so eine Art Minimal Music Prinzip sein, dann hätte es wieder was. Nicht, dass wir über das technische Können zu klagen hätten. Aber Jazz macht nicht wirklich Spaß, wenn es, nachdem man zwei Stücke gehört hat, keine Überraschungen mehr gibt.

Vielleicht wars nach der Pause anders, das haben wir nicht mehr gehört. Denn wir hatten den - möglicherweise völlig unmaßgeblichen Eindruck - jedes der Stücke sei irgendwie dasselbe Stück.  Zugegeben, der Saxophonist/Klarinettist gibt immer Alles. Das reißt bestimmt viele ZuhörerInnen mit. Aber es besteht, trotz oder wegen der Dauer-Intensität, die paradoxe Gefahr von so etwas wie Langeweile. Nun ja, wie gesagt, subjektiv. Gerne hier andere Kommentare, andere Meinungen, andere Stimmungen. Vielleicht hätte man sich einfach mitreißen lassen müssen. Hätte ...

jazz in greifswald

Heute abend gibt's mal wieder Jazz in Greifswald, Koeppenhaus 21.00 Uhr. Benjamin Weidekamp (Klarinette, Altsaxophon, Bassklarinette), Derek Shirley (Bass),  John Schröder (Schlagzeug). Infos bei Jazz in Greifswald. Dort ist auch eine Hörprobe zu finden. Die macht totale Lust hinzugehen und sich das anzuhören. Ein warmer Sound für einen kalten Abend!

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11.12.12

gegen die einbahn


gehn im schnee

Möwenwinterweiß


Greifswallwald